Singende Herzen

Dieser Tage liegt Inspiration in der Luft. Die hat, finde ich, eine Menge mit dem Herzen zu tun. Dazu eine kleine Geschichte, vom Leben geschrieben: Neulich wachte ich morgens auf, sah aus dem Fenster und stellte erfreut fest, dass entgegen des angekündigten Regens die Sonne fröhlich schien. Intuitiv kam mir in den Sinn, auf den nächstgelegenen Berg zu steigen, hin und zurück sind das etwa zweieinhalb Stunden. Bis ich so richtig in die Gänge kam Weiterlesen…

Im Zentrum

Ich lerne momentan, an der Drehscheibe zu töpfern. Besonders wichtig ist dabei, den Tonklumpen zu Beginn auf der Drehscheibe zu zentrieren, also dafür zu sorgen, dass die Masse gut zentriert liegt, so dass das Werk ebenmäßig werden kann. Ohne eine gelungene Zentrierung eiert der Ton unter Deinen Händen herum und es ist nahezu unmöglich, das später zu korrigieren. Nicht so interessiert am Töpfern? Ich lade Dich ein, trotzdem weiter zu lesen. Mir geht es nämlich Weiterlesen…

Wenn Dir die Ausreden ausgehen

Kennst Du das: Du hast Dir etwas sehr gewünscht – sagen wir, eine Veränderung, andere Umstände, oder ähnliches – und dann wird es wahr (ja, das funktioniert! Wünsch dir was!) und Du freust Dich und sobald die Anfangsenergie verflogen ist, fehlt Dir der Antrieb und Du hast den Eindruck, dass Du noch etwas anderes brauchst, um wirklich glücklich und zufrieden zu sein? Dir gehen die Ausreden aus und Du suchst Dir neue? Mir ging es Weiterlesen…

Wünsch Dir was

Was wäre eigentlich, wenn die Welt ein Abenteuerspielplatz wäre und unser Leben ein einziges Abenteuer? Dazu da, es voll auszukosten, uns von der Freude durch dieses Abenteuer leiten zu lassen, spielerisch uns selbst und unsere Umwelt zu entdecken, auszuprobieren, was geht? Klar, wir können nicht unser Leben lang Kinder bleiben. Und was, wenn der einzige Unterschied wäre, dass wir als Erwachsene verantwortungsvoll durch dieses Abenteuer reiten (oder fliegen) können? Oh ja, ich höre es schon: Weiterlesen…

Opfergeschichten

Jede „gute“ Geschichte braucht ein Opfer. Was wäre zum Beispiel der sonntägliche Tatort ohne ein Todesopfer? Was wäre „Pretty Woman“ ohne die Frauenfigur, die auf Rettung durch den Ritter auf dem weißen Schimmel wartet? Ja, was wäre Hollywood ohne die Opferrolle? Wo ein Opfer, da ein Täter, da ein Retter – bzw. eine Täterin, eine Retterin. Gibt es das Opfer nicht, dann entfallen auch die TäterInnen- und RetterInnen-Rollen. Muss eine Geschichte deshalb langweilig werden? Auf Weiterlesen…

Warum bist Du hier?

Mein Transit hat nicht in Shanghai geendet, ich bin noch mittendrin. Wer weiß, wie lange der andauert. Vielleicht ist es auch eher eine Transformation. Ich werde es herausfinden. An einem meiner letzten Arbeitstage schenkte mir ein Kollege ein kleines Büchlein. Es ist eines der wenigen Bücher, die ich auf meine Reise mitgenommen habe: „The Why Are You Here Café“ von John P. Strelecky. Ich habe es an einem Nachmittag durchgelesen. Was mich beeindruckt hat, ist Weiterlesen…

Transit

Mein nächstes Abenteuer heißt: Neuseeland. Dahin bin ich aufgebrochen und bei langen Reisen gibt es – wie bei sonstigen Veränderungen – immer einen Transit: Zeit an einem fremden Ort, der nicht mehr so ist wie der Zurückgelassene und auch noch nicht so wie der Zielort, sondern ganz anders. In meinem Fall hieß der Transit Shanghai. 17 Stunden, in denen ich einen klitzekleinen Einblick in eine mir völlig fremde Kultur erhielt. Ganz im Sinne eines Übergangs nahm ich einige wertvolle Weiterlesen…

Gehen oder Bleiben

Nun ist es so weit: Ich bin gegangen. Ich habe Laptop, Blackberry und Büroschlüssel zurückgegeben und es hat einmal mehr ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Von vielen meiner KollegInnen hörte ich beim Verabschieden, dass sie meine Entscheidung und meinen Mut bewundern. Ein Teil von mir hört das sehr gerne. Gleichzeitig trifft die Aussage auf einen zweifelnden bzw. nachdenklichen anderen Teil in mir. Da ich den Schritt, einen richtig guten Job zu kündigen, ohne zu wissen was Weiterlesen…

Cowshit

Heute wie versprochen ein Beitrag zu „Cowshit“. Cowshit, so habe ich gelesen*, ist was vor allem Frauen oft unbewusst erzählen: Es ist zwar alles wahr, aber eben nicht relevant. Auch das konnte ich im Unternehmenskontext beobachten. Es geht viel mit Jammern einher, so nahm ich das zusehends wahr. Als ich den Eindruck hatte, ich sei für meine Arbeit unterbezahlt, tauschte ich mich dazu mit Kollegen und Kolleginnen aus. Das war dann zwar meine Wahrheit, aber Weiterlesen…

Bullshit

Ich habe mal gelesen, dass Männer unbewusst oft „Bullshit“ erzählen und Frauen unbewusst oft „Cowshit“.* Fangen wir mit Bullshit an: Es soll bedeuten, dass zwar viel Relevantes gesagt wird, es aber nicht wahr ist. Im Unternehmenskontext heißt das etwa, dass in kommerziellen Verhandlungen die eigene Position durch maßlose Übertreibung unter Hinweis auf Kosten, Erlöse, interne Zwänge etc. gezeichnet wird. Ähnlich werden Projekte unter Hinweis auf Kostenreduktion, Effizienzsteigerung, Synergieeffekte u.ä. beworben und später gerechtfertigt. Das ist alles Weiterlesen…