Heute vor einem Jahr habe ich diesen Blog mit meinem ersten Beitrag gestartet, mit dem Ziel, einen Beitrag pro Woche zu veröffentlichen. Das ist mir nicht ganz gelungen und doch bin ich froh und dankbar, dass ich dran bleibe.

Damit habe ich auch vor ungefähr einem Jahr entschieden, einen neuerlichen Schritt ins Ungewisse zu wagen: Entschieden, mich weiterhin meiner Erkenntnis zu verpflichten, dass das Leben JETZT stattfindet. Nicht gestern, nicht morgen, nicht vorhin, nicht gleich, sondern JETZT.

Dieses „JETZT“ war mir so kostbar geworden, dass ich entschied, es nicht länger überwiegend zwischen Bürowänden verbringen zu wollen mit einer Beschäftigung, die mich nur intellektuell und nicht emotional oder energetisch befriedigte.

Was seither in meinem Leben alles geschehen ist, lässt sich zum Teil meinen Blog-Beiträgen der letzten zwölf Monate entnehmen. Natürlich steckt da zwischen den Zeilen und ausserhalb des Computers noch viel mehr. Ich habe es kein einziges JETZT lang bereut, mich auf dieses Abenteuer eingelassen zu haben. Bis hierhin war es meist herzerwärmend, freudvoll, manchmal beängstigend, manchmal traurig, immer lebendig. Vieles von dem, was ich in diesem Blog geschrieben habe stellt mich weiterhin selbst vor Herausforderungen. Die Theorie klingt oft so einfach und gleichzeitig bleibe ich ein Mensch, die mit den kleinen und grossen Herausforderungen des Alltags kämpft, was die praktische Umsetzung erschwert. Mich dafür nicht zu verurteilen, liebevoll mit mir umzugehen, ist ein weiteres Lernfeld für mich.

An das im JETZT bleiben, präsent in diesem kleinen Moment sein, werde ich immer öfter aus verschiedensten Richtungen erinnert – vermutlich weil ich meine Aufmerksamkeit darauf lenke. Sei es, dass ich von verschiedenen Seiten an das Buch von Eckhard Tolle „Jetzt“ erinnert werde, oder mir sonst ein Umfeld suche, in dem die Kraft des JETZT ganz bewusst erkannt wird.

Mir ist es ein echtes Anliegen, Menschen zu inspirieren, ihren Weg zu gehen – auch mit diesem Blog – und manchmal empfinde ich Frust oder Enttäuschung darüber, dass ich keinen rechten Weg dafür zu finden scheine. Dann höre ich unmittelbar oder mittelbar von Menschen, die Entscheidungen treffen oder getroffen haben und dabei an mich denken oder gedacht haben. Darüber freue ich mich sehr, weil es mich daran erinnert, dass es nicht so sehr darum geht, etwas für diese Menschen zu TUN, sondern einfach ich selbst zu SEIN. Jeden Moment wieder, immer im JETZT.

Dir weiterhin viel Freude und Inspiration bei der Lektüre dieses Blogs. Schön, dass Du da bist.

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